Fokusimpulse – Maskottchen Kalea Schmetterling Wissen

Wie sehen Nebelkrähen aus?

Nebelkrähen sind eigentlich unverwechselbar. Ich habe ein schwarz-graues Gefieder und diese Färbung ist in der Vogelwelt in Deutschland ziemlich selten. Eine Verwechslungsgefahr besteht höchstens mit der Dohle. In einigen Gegenden Deutschlands sind Dohlen selten und in anderen gibt es keine Nebelkrähen. Dadurch ist dort die Verwechslungsgefahr sehr gering. Wenn du uns aus der Nähe betrachten kannst, mit dem Fernglas beobachtest oder dir deine Fotos am Computer ansiehst, ist die Verwechslung sowieso ausgeschlossen. Du wirst sofort sehen, dass die schwarzen und grauen Federpartien bei Nebelkrähen und Dohlen ganz anders verteilt sind und die Dohle – nun ja, das muss man ihr lassen – wunderschöne Augen hat 😉. Ihre Augen schillern hell, meine Augen sind dagegen sehr dunkel.

NebelkräheDohle

Bei uns Nebelkrähen dominieren außerdem die grauen Federpartien. Meine hellgraue Färbung zieht sich über Bauch, Nacken und Rücken und reicht bis zu den Flügeln. Nur mein Kopf, Brustlatz, Schwanz sowie meine Flügel sind schwarz. Der Brustlatz kann je nach Individuum unterschiedlich groß und ausgefranst sein.
Ich habe einen kräftigen, schwarzen Schnabel. Wenn du genau hinschaust, siehst du, dass der Schnabelgrund befiedert ist. Dies trifft auch auf die Dohle zu, mein Schnabel ist aber länger und leicht gekrümmt. Ich habe eine flache Stirn und einen recht geraden Schwanz. Ich habe schwarze Beine.
Männliche und weibliche Nebelkrähen sehen gleich aus.
Ach ja, und auch meinen Namen müsstest du dir ganz gut merken können: Die grauen Partien erinnern an Nebel.

Fokusimpulse – Nebelkrähe

Wie sehen junge Nebelkrähen aus?

Junge Nebelkrähen sehen ihren Eltern schon recht ähnlich. Ihr Schnabel ist jedoch etwas kürzer und hat einen hellen Ansatz. Das Gefieder ist noch etwas matt.

Fokusimpulse – Entdeckerkarte Junge Nebelkrähe erkundet die Welt

Woran kann man Nebelkrähen im Flug erkennen?

Zum einen sind wir Nebelkrähen wie auch einige anderen Krähenarten ziemlich groß. Wir Nebelkrähen kommen auf bis zu 51 cm und haben eine Flügelspannweite von ca. 100 cm.
Daran kannst du uns zum Beispiel gut von anderen Vögeln unterscheiden. Auch wenn dir das vielleicht nicht so bewusst ist, so wirkt selbst ein Turmfalke im Flug recht klein gegenüber uns Krähen. Krähen und Falken siehst du nämlich oft zusammen am Himmel, doch dazu später mehr.
Was an uns Nebelkrähen im Flug auffällt, sind die gefingerten Flügelspitzen. Achte doch mal darauf.

Fokusimpulse – Entdeckerkarte Nebelkrähe und Graugans

Sozial und gesellig

Wir Nebelkrähen sind soziale, gesellige Vögel und haben einen starken Familienzusammenhalt. Wir leben nicht in großen Schwärmen, sondern in kleineren Gruppen. Da wir viel miteinander kommunizieren, kannst du uns auch gut an unseren Rufen erkennen.

Fokusimpulse – Entdeckerkarte Nebelkrähen

Rufe der Nebelkrähen

Auch wenn wir Nebelkrähen offiziell zu den Singvögeln gehören, singen wir nicht so schön wie viele andere Singvögel. Wobei Schönheit natürlich bekanntlich im Auge bzw. Ohr des Betrachters liegt. Du kannst uns manchmal leise oder bauchrednerisch singen hören. Am besten sind wir jedoch an unseren Rufen zu erkennen. Unser „Krrah Krrah Krrah Krrah“ ist unverkennbar. Unser Repertoire an krächzenden Lauten ist bei näherem Hinhören aber doch etwas vielfältiger: Kräää, Krr, Krrar, Arr, in unterschiedlichen Wiederholungen. Wir bleiben durch unsere Rufe in Kontakt und verteidigen unser Revier. Schon erstaunlich, dass wir nicht heiser werden, oder?

Fokusimpulse – Rufende Nebelkrähe

Apropos Revier: Wusstest du, dass unser Revier mehr ist als ein Zuhause, das Schutz und genügend Nahrung bietet? Es ist auch der Ort, an dem wir brüten und eine Familie gründen. Als Revierinhaber muss man also ganz schön achtsam sein. Wenn uns ein Gegner in die Nähe kommt, kann das schon mal in einen Kampf ausarten. Auf den folgenden Fotos kannst du das sehr schön sehen.
Nun lass uns aber zur Familiengründung zurückkehren.

Fokusimpulse – Entdeckerkarte Kämpfende Nebelkrähen
Fokusimpulse – Entdeckerkarte Nebelkrähe verteidigt Revier

Balz und Brutzeit der Nebelkrähen

Während der Balz überreichen wir Nebelkrähenmännchen unseren Liebsten Geschenke: Diese so genannte Balzfütterung ist auf dem nächsten Foto zu sehen.
Wenn du Vögel beobachtest, die sich füttern, sind das also nicht immer Altvögel, die ihren Nachwuchs versorgen.

Fokusimpulse – Balzfütterung der Nebelkrähen

Wann brüten Nebelkrähen?

Wir Nebelkrähen sind zwar nach einem Jahr geschlechtsreif, brüten aber meist erst ab dem dritten Lebensjahr. Unsere Brutzeit beginnt ab März und kann sich bis in den Sommer ziehen. Wir haben 1 bis 2 Jahresbruten.

Wo brüten Nebelkrähen?

Wir brüten in Baumgruppen, Wäldern, Parks und Gärten. Oft suchen wir uns eine Astgabel im Kronenbereich. Wir Nebelkrähen bilden keine Brutkolonien, sondern brüten als einzelne Paare.

Fokusimpulse – Entdeckerkarte Nebelkrähe sammelt Nistmaterial

Wie sieht ein Nebelkrähennest aus?

Wir Nebelkrähen bauen ein Napfnest. Dieses Nest ist sehr stabil und hat mehrere Schichten. Und es hat mit einem Durchmesser von ca. 60 cm auch eine stattliche Größe. Für den Nestbau sammeln wir unermüdlich Zweige, Rindenstreifen, Moos und Gras und fliegen sie in den Kronenbereich. Wenn du die Augen aufhältst, kannst du uns gut dabei beobachten. Anschließend polstern wir das Nest innen mit Federn, Tierhaaren und Wolle von Schafen. Ja, das ist ganz schön viel Arbeit! Aber wenn das Nest nicht von Stürmen zerstört wird und der Baum im nächsten Jahr noch steht, benutzen wir unser Nest mehrere Jahre!

Fokusimpulse – Entdeckerkarte Nebelkrähennest

Oder wir überlassen es „Nachmietern“ wie Turmfalken, Baumfalken und Waldohreulen. Wir bauen also auch Nester für andere, teils selten gewordene Arten. Ohne den Einsatz von Nebelkrähen würden diese Vogelarten keine Nester mehr finden, ihr Bestand würde noch weiter abnehmen.

Brutzeit

Das Weibchen legt 3 bis 6 Eier. Es bebrütet die Eier alleine, fast drei Wochen lang. Dabei wird es vom Männchen mit Nahrung wie Insekten, Schnecken und Regenwürmern versorgt, da es das Nest nicht länger verlassen kann.
Wir Nebelkräheneltern wehren gemeinsam Feinde ab.
In den ersten Tagen nach dem Schlupf wärmt die Mutter die Küken. Nebelkrähen sind Nesthocker und werden in den 4 bis 5 Wochen ersten Lebenswochen von beiden Eltern im Nest versorgt. Und auch sobald die Kleinen flügge sind, werden sie noch weitere 4 Wochen von uns Eltern, vor allem mit Insekten, gefüttert. Manchmal helfen ein oder mehrere Jungvögel aus der ersten Brut bei der Aufzucht der Jüngsten.

Wenn die Kleinen groß genug sind, ist es an der Zeit, dass sie die elterliche Obhut und das Revier verlassen. Sie ziehen dann mit anderen Krähen umher und suchen in den Gruppen nach einem Partner. Hat sich ein Paar gefunden, macht es sich auf, ein eigenes Revier zu erobern.
Die Liebe von Nebelkrähenmännchen und Nebelkrähenweibchen hält meist das ganze Leben. Es kommt aber auch vor, dass sich Männchen mit anderen Weibchen paaren.

Schon mal darüber nachgedacht?

Da wir Krähen zur Brutzeit Käfer, Raupen, Schnecken und manchmal auch Kleinsäuger wie Mäuse fressen, helfen wir dir aktiv bei der „Schädlingsbekämpfung“ im Garten.

Fokusimpulse – Entdeckerkarte Nebelkrähe mit Kleinsäuger

Wo kann man Nebelkrähen in Deutschland beobachten?

Ich bin ein Standvogel. Das heißt, du kannst mich das ganze Jahr über beobachten, allerdings nicht in ganz Deutschland. Ich lebe östlich der Elbe und in einer ca. 100 km Übergangszone auch links des Flusses. Westlich der Elbe findest du meine dunkle Verwandte: die rabenschwarze Rabenkrähe. Diese kommt in der Übergangszone auch östlich der Elbe vor. Du siehst sie hier auf dem nächsten Foto:

Fokusimpulse – Rabenkrähe

In diesem Überschneidungsgebiet, der so genannten Kontaktzone, rund um die Elbe gibt es auch Nebelkrähen, die sich mit Rabenkrähen verpaaren und auch brüten. Die Nachkommen dieser gemischten Paare sind so genannte Hybride oder Bastarde. Sie können sich nicht weiter fortpflanzen. Dies liegt vermutlich daran, dass die Hybride bei der Partnerwahl häufig leer ausgehen. Nebelkrähen bevorzugen also einen Partner dessen Gefiederfarbe dem eigenen Gefieder ähnelt. Daher findet bisher auch keine weitere Durchmischung statt und dehnt sich die Hybridzone nicht weiter aus.

Fokusimpulse – Entdeckerkarte Hybridkrähe im Nest

Hybridkrähen

Karo und Mayk sind in einigen Städten Mecklenburg-Vorpommerns schon auf Hybridkrähen gestoßen, die sie gut beobachten konnten, sogar beim Nestbau. Es macht einfach riesig Spaß, sich die verschiedenen schwarz-grau gescheckten Gefiedervarianten anzuschauen. Oft weisen sie weniger Grau auf oder sind die grauen Partien mit schwarzen Federn durchsetzt.

Arten oder Unterarten?

Experten waren sich lange nicht einig, ob Rabenkrähe und Nebelkrähe als eigene Arten oder Unterarten einzustufen sind. Rabenkrähe und Nebelkrähe wurden früher als Unterarten der „Aaskrähe“ angesehen, gelten aber heute weitgehend als eigenständige, sehr eng verwandte Arten. Auch wenn sie sich nur in wenigen Genen unterscheiden. Wunder dich also nicht, wenn du in älteren Büchern noch von der „Aaskrähe“ liest. In dieser älteren Literatur wird die Aaskrähe Corvus corone, die Rabenkrähe Corvus corone corone und die Nebelkrähe Corvus cornix genannt. Heute wird nur zwischen Corvus corone (Rabenkrähe) und Corvus cornix (Nebelkrähe) unterschieden.

Und wie kommt es nun, dass gerade die Elbe eine Grenze für die Krähen darstellt? Das hat mit der Eiszeit zu tun. Bis zur letzten Eiszeit gab es noch eine gemeinsame Population. Die Gletscher teilten die Population auf. Die Teile waren voneinander isoliert und entwickelten sich weiter. In der östlichen Gruppe entstand die grau-schwarze Färbung vermutlich durch eine Genmutation.

Kleine Übersicht über die Rabenvögel

Da wir gerade bei der Verwandtschaft sind, möchte ich dir gleich noch meine weitere Familie vorstellen: Nebelkrähen und Rabenkrähen gehören beide zu den Rabenvögeln oder auch Krähenvögeln. Wir sind aber keine Raben, auch wenn wir von Laien oft für sie gehalten werden. Rabenkrähen sind Krähen, ein Rabe ist nur der Kolkrabe. Er ist der größte der Rabenvögel und damit auch der größte heimische Singvogel. Du erkennst ihn am kräftigen Schnabel und dem metallischen Glanz im Gefieder. Du siehst ihn auf dem nächsten Foto.

Fokusimpulse – Kolkrabe

Sieh dir einmal die Fotos von uns dreien an und versuche, die Unterschiede zu erkennen und dir einzuprägen.
Tipp: Östlich der Elbe ist ein auf den ersten Blick komplett schwarz erscheinender Vogel sehr wahrscheinlich ein Kolkrabe, da es dort nur sehr wenige Rabenkrähen gibt. Da fällt die Unterscheidung also auch aus der Ferne leichter als westlich der Elbe.

Weitere bekannte Vertreter der Rabenvögel in Deutschland sind die Saatkrähe, die Dohle, die Elster und der Eichelhäher. Außerdem zählen noch die viel seltenere Alpendohle und der Tannenhäher dazu. Karo und Mayk haben die letzteren noch nicht entdeckt, daher gibt es hier auch keine Fotos von diesen Schönheiten. Aber wer weiß, vielleicht machen sie sich ja bald mal in den Alpenraum auf. Ich halte dich auf dem Laufenden und werde die Fotos dann aktualisieren.

Die Saatkrähe ist leicht an ihrem unbefiederten Schnabel zu erkennen.

Fokusimpulse – Saatkrähe

Die Elster kennst du vielleicht aus deinem Garten oder Hinterhof. Oder von Spaziergängen in der Feldmark. Dort sucht sie ab und an auf den Feldern und Äckern nach Nahrung. An ihrem lauten krächzenden Schäkern ist sie gut herauszuhören.

Sie ist nicht nur an ihrem langen Schwanz, sondern auch an ihrem schwarz-weißen Gefieder zu erkennen, das je nach Licht blau oder grün metallisch glänzt.

Fokusimpulse – Elster

Dohlen und Saatkrähen kannst du in Deutschland nur in einigen Gegenden das ganze Jahr über beobachten. In Berlin siehst du sie vor allem im Winter. Dann mischen sich große Schwärme aus Nord- und Osteuropa unter die stadtbekannten Nebelkrähen. Sie versammeln sich mit Einbruch der Dämmerung zu Tausenden rund um die Berliner Museumsinsel. Was für ein Spektakel!
Aber auch auf den Feldern am Stadtrand sind die Saatkrähen und Dohlen in größeren Schwärmen zu sehen.
Ja, besonders im Winter, sind alle Krähen gerne gemeinsam unterwegs. Saatkrähen brüten sogar in großen Kolonien.

Fokusimpulse – Nebelkrähe und Saatkrähe

Der Eichelhäher stellt sich in einem eigenen Artikel vor. Du hast ihn bestimmt schon mal im Garten, im Park oder Wald gehört und gesehen. Ihn siehst du oft alleine, als Paar oder zur Brutzeit im Familienverband.

Fokusimpulse – Eichelhäher

Nebelkrähe – der heimliche „Star“ der Hauptstadt

Wenn du in Berlin lebst oder eine Reise dahin machst, ist die Nebelkrähe der Vogel, dem du wirklich überall begegnen wirst: in Parks, Gärten, am Wasser und oft direkt vor deiner Haustür oder im Hof. Und natürlich auch auf den Feldern und Weiden am Stadtrand.

Im Winter sind wir Nebelkrähen tagsüber oft in größeren Trupps in Parks anzutreffen und hüpfen dort über den Rasen. Nachts schlafen wir, wie oben schon beschrieben, in Schlafgemeinschaften auf den Bäumen mitten im Herzen der Metropole.

Fokusimpulse – Entdeckerkarte Nebelkrähe im Schnee

Wir halten die Stellung und gehören quasi zum Inventar der Stadtreinigung. Da in Berlin so viel Müll hinterlassen wird, leben wir hier quasi im Paradies. Denn wir Nebelkrähen sind Allesfresser, auch Nahrungsopportunisten genannt. Das heißt, wir sind nicht wählerisch, sondern unglaublich anpassungsfähig und haben uns somit auch an das Leben von euch Menschen angepasst. Außerdem sind wir intelligent und können vorausschauend planen und Gegenstände als Werkzeuge einsetzen. Ganz schön smart, oder?

Fokusimpulse – Entdeckerkarte Nebelkrähe mit Müll

Der Allesfresser

Wenn du dich einmal umschaust, wirst du schnell feststellen: In der Stadt ist keine Dönerverpackung oder Plastiktüte mit Keksen oder Brot vor uns Nebelkrähen sicher. Ein paar wendige Hiebe mit dem Schnabel und schon gelangen wir an die Lebensmittelreste und haben wir einen kompletten Mülleimerbeutel auf den Kopf gestellt und geplündert. Tja, gesund sind Döner, Pommes, Currywurst, Kekse, Chips und solche Dinge auch für uns Krähen nicht. Aber wenn uns die Nahrungsbeschaffung so einfach gemacht wird, sind wir zur Stelle.

Weiser Rat von weisen Vögeln

Wer sich über uns ärgert, dem sei gesagt: Wer seinen Müll nicht offen herumliegen lässt und mit nach Hause nimmt, reduziert das Krähenaufkommen.

Und in diesem Zusammenhang habe ich mal zwei Fragen, über die ihr Menschen vielleicht mal nachdenken solltet:
Warum esst ihr eure Lebensmittel nicht einfach auf?
Warum schmeißt generell so viel weg?
Das ist doch alles zu gut für die Tonne. All diese Überproduktion und Lebensmittelverschwendung kosten eine Menge Zeit, Geld und vor allem Ressourcen. Wenn nur so viel produziert würde, wie auch wirklich als Nahrung für euch Menschen notwendig wäre, würden wieder Felder, Weiden und Äcker frei werden, die komplett der Natur überlassen werden und die Artenvielfalt schützen könnten. Wäre das nicht wunderschön?

Fokusimpulse – Entdeckerkarte Nebelkrähe

Und noch eine Frage von Intelligenzbestie zum selbst ernannten Homo sapiens sapiens, die mir hoffentlich gestattet ist:

Ist es als Unternehmen oder Arbeitnehmende nicht furchtbar frustrierend, all diese Ressourcen zu säen, zu pflanzen, zu wässern, zu pflegen, zu verkaufen, zu kaufen, zu lagern, zu sortieren, zu verwalten, zu transportieren, Strom für Geräte wie Kühlschränke, Backöfen und Herde zu verbrauchen, Personal zu binden, das vielleicht sogar Überstunden macht und dadurch keine Zeit für soziale Kontakte, einen Spaziergang an der frischen Luft und in der Natur oder ausreichend Schlaf hat, um dann am Ende eines jeden Tages einen großen Teil der Lebensmittel (darunter auch zahlreiche tote Tiere), die nicht gebraucht werden, „einfach“ in den Müll zu werfen, der wiederum eine Menge Geld, Flächen und Ressourcen kostet?
Was ist das für ein seltsamer Kreislauf? Was ist das für ein System? Und warum wird daran nichts geändert? Ihr macht euch das Leben und das Überleben eurer Spezies und aller anderen Arten schwer.

Ich, als intelligenter Rabenvogel, kann dir sagen: In der Natur gibt es so etwas nicht! Alles hat seinen Platz und regelt sich von alleine. Es gibt bei uns keine Überproduktion und natürliche Abfälle geraten in einen Kreislauf.

Nebelkrähen fressen nicht nur Müll

Wir Nebelkrähen fressen nicht nur Müll, sondern auch Aas (tote Lebewesen) und Beeren, Früchte, Samen und Nüsse, Insekten, Raupen, Larven, Schnecken, Muscheln, kleine Wirbeltiere, Regenwürmer und Kleinsäuger. Du kannst uns z. B. auf Parkwiesen und am Ostseestrand gut bei der Nahrungssuche beobachten.

Schlüsselrolle im Ökosystem

Ist dir schon mal aufgefallen, dass du im Wald oder auch in Parks und Gärten relativ wenig tote Tiere siehst? Wir Nebelkrähen und weitere Rabenvögel sind so zusagen die Gesundheitspolizei. Wir räumen auf, indem wir die Kadaver verzehren. Dadurch tragen wir dazu bei, dass sich Krankheiten nicht weiterverbreiten. Wir haben also eine wichtige Rolle im Ökosystem.

Fokusimpulse – Entdeckerkarte Nebelkrähen auf Häuserdach

Wer knackt die Nuss?

In Berlin und vielen anderen Großstädten triffst du uns nicht nur in Parks und auf Feldern, sondern sehr oft auch auf begrünten Mittelstreifen von viel befahrenen Straßen, auf  Straßenbäumen, Laternen und Dächern an.

Hast du dich schon mal gefragt, was wir da eigentlich so treiben? Warum wir uns dort so gerne aufhalten? Na, dann möchte ich das Geheimnis an dieser Stelle mal lüften: Wir haben von dort aus eure Autos super im Blick. Wir kennen unsere Pappenheimer im Kiez und haben auch das Ampelsystem studiert. Egal, ob in Wohnstraßen oder an Ampeln: Wir werfen unsere gesammelten Walnüsse auf die Straße, bevor das nächste Auto kommt. Denn dass eines kommt, darauf ist bei euch ja Verlass. In kurzer Zeit hat der rollende Nussknacker die harte Nussschale geöffnet und unser Futter freigegeben. Ist die Straße wieder frei oder die Ampel auf Rot und besteht damit kein Risiko, angefahren zu werden? Dann sind wir blitzschnell zur Stelle und verzehren die Nuss auf der Straße oder nehmen sie mit.

Wir verstecken die Nüsse übrigens auch. Ein Verhalten, das du sicher schon mal bei Eichhörnchen und Eichelhäher beobachtet hast.

Fokusimpulse – Nebelkrähe mit Nuss

Fressen Nebelkrähen andere Vögel und Vogeleier?

Mancherorts wird vermutet, die Nebelkrähe sei schuld daran, dass Stare, Blaumeisen, Amseln, Tauben und andere kleinere Jungvögel verschwinden, weil es so viele Krähen gäbe.

Hierzu möchte ich dir gerne Folgendes mit auf den Flug, äh natürlich mit auf den Weg geben:
Ja, selten kommt es vor, dass wir Nebelkrähen Jungvögel und deren Eier verspeisen.
Diese machen aber nur einen kleinen Teil unseres Nahrungsspektrums aus. Und das war schon immer so.
Die Natur hat es so eingerichtet, dass diese anderen Singvogelarten mehrmals im Jahr brüten oder sehr große Gelege haben. Verluste sind damit eingerechnet und können ausgeglichen werden. Es gehört zum Kreislauf des Lebens und Überlebens, dass nicht alle Jungtiere überleben.

Und auch Meisen, Amseln und viele andere Singvögel fressen selbst Tiere und verfüttern sie an ihren Nachwuchs, damit dieser schnell groß und stark wird – und zwar Insekten oder Regenwürmer. Sind sie deshalb böse oder schlecht? Wenn ja, warum halten wir die einen Tiere für gut und die anderen für schlecht?

Weitere Nesträuber

Es gibt weitere Nesträuber, die andere junge Singvögel und deren Eier verzehren. Hierzu zählen Marder, Waschbären und Hauskatzen. Marder  und Katzen fressen sogar nicht nur Jungvögel und Eier, sondern auch Altvögel. Wenn die Altvögel sterben, gibt es keine Brut oder verhungern die Küken im Nest. Krähen hingegen fressen keine ausgewachsenen Singvögel. Es sei denn, diese sind bereits schwach oder schon schwer verletzt.
In Deutschland gibt es über 16 Millionen Hauskatzen. Von ihnen leben sehr viele im Siedlungsbereich, wo sie unbeobachtet durch die Gärten streunen. Besonders zur Brutzeit der Singvögel (Mitte Mai bis Mitte Juli) sollten die Freigänger also lieber im Haus oder unter strenger Beobachtung bleiben.

Sind Nebelkrähen gefährlich für den Menschen?

Ab und zu liest und hört man davon, Krähen würden Menschen angreifen.
Das machen die Krähen aber nicht einfach so: Bei den menschlichen „Opfern“ handelt es sich meist um Spaziergänger und Jogger, die sich in direkter Nähe unseres Nachwuchses befinden. Was würdest du machen, wenn plötzlich jemand kommt und sich deinem Baby oder Kleinkind nähert, und es entführen könnte? Wir verteidigen also ganz einfach unseren Nachwuchs vor Feinden. Unsere Jungen sind gerade erst flügge geworden, sie machen ihre ersten Flugversuche. Sie können die Gefahren des Lebens noch nicht meistern und müssen beschützt werden. Außerdem versorgen wir Eltern sie noch mehrere Wochen lang mit Futter, wie ich dir oben schon erzählt habe. Und da brauchen wir eine freie und sichere Flugbahn 😊.
Halte einfach Ohren und Augen auf: Siehst du irgendwo ein Vogelnest oder hörst du junge Vögel nach Futter piepsen oder Altvögel oft hin- und herfliegen? Dann mach lieber einen Bogen um unser Zuhause. Das gilt nicht nur für Krähen. Auch andere Vögel möchten ihre Familie ohne Stress versorgen können.

Krähen merken sich Gesichter

Wenn du eine Nebelkrähe ärgerst (mit anderen Worten quälst), wird sie sich ebenfalls an dich erinnern und dich ggf. sogar zurückangreifen. Dann hilft nur noch eine Kopfbedeckung oder das Revier der Krähe meiden. Intelligente Vögel, oder?

Krähennest am Haus

Hast du selbst ein Nebelkrähennest und junge flügge Krähen in deiner Umgebung und möchtest du das Wohlergehen deiner Kunden oder Gäste wahren, dann beherzige folgenden Tipp:
Sperre den Bereich um unser Nest einfach für ein paar Tage ab. Dann haben alle Ruhe.

Und wenn du ein Krähenküken siehst, das aus dem Nest gefallen ist, nimm es bitte nicht einfach sofort mit! Beobachte erstmal, ob es von seinen Eltern noch gefüttert wird. Wenn nicht, kontaktiere eine Wildvogelauffangstation.

Staunen und entspannen

Du kannst uns natürlich aus einiger Entfernung beobachten, zum Beispiel mit einem Fernglas. Dann sind wir friedlich und schenken dir Momente des Staunens und des Glücks!
Ist es nicht toll, die jungen Krähen und die Fütterung beobachten zu können? Probier’s doch mal aus: Man munkelt, Vogelbeobachtung entspannt, macht glücklich und kann sogar Demenz vorbeugen! Ja, auch Krähen können glücklich machen.
Einige Menschen haben dieses Glück schon erkannt. Und ob du’s glaubst oder nicht: Wir lieben diese Menschen und gehen eine Verbindung mit ihnen ein. Wer täglich eine Nuss für mich auf dem Gehweg oder im Stadtpark parat hält, wird von mir freudig begrüßt und bekommt mein schönstes Krähenlächeln geschenkt.

Fokusimpulse – Entdeckerkarte Nebelkrähe im Winter

Hassende Krähen

Vielleicht ist dir schon mal der Begriff Hassen im Zusammenhang mit uns Nebelkrähen begegnet. Was hat es damit auf sich? Hassen bedeutet, dass wir alleine oder zusammen mit weiteren Krähen laut krächzend und rufend einen Greifvogel angreifen und vertreiben. Dieses Verhalten kannst du leicht beobachten. Wenn du viele Vögel laut krächzen hörst, schau in den Himmel oder suche hohe Bäume ab. Du siehst dann sehr wahrscheinlich, wie wir einen Turmfalken, Mäusebussard, Sperber, Habicht oder Seeadler verjagen. Bei diesem Spektakel kannst du auch sehen, wie klein ein Turmfalke in Wirklichkeit ist.
Auf dem folgenden Bild vertreiben wir einen Mäusebussard.

Fokusimpulse – Entdeckerkarte Nebelkrähen vertreiben Mäusebussard

Ein toller Ort, Turmfalken und Krähen zu beobachten, ist das Tempelhofer Feld. Aber solche Begegnungen kannst du auch in vielen städtischen Parks und am Stadtrand machen.

Wir beobachten andere Vögel ganz genau. Und manchmal luchsen wir ihnen auch Beute ab. Die folgende Szene zeigt einen Sperber, der einen jungen Star erbeutet hatte. Einer meiner Nebelkrähenfreunde beobachtete den Sperber ganz genau, vertrieb ihn und schnappte sich dann die geschwächte Beute und flog dann mit dem Star auf und davon.
Denke dran: Wie erwähnt, machen junge Stare und andere Jungvögel nur einen kleinen Teil unseres Speisezettels aus.

Fokusimpulse – Sperber mit jungem Star
Fokusimpulse – Entdeckerkarte Nebelkrähe mit jungem Star

Feinde und Alter der Nebelkrähen

Zu unseren Feinden zählen, wie bereits erwähnt, Marder, Waschbären und Katzen, aber auch Greifvögel wie Habicht und Uhu. Und natürlich können uns auch Krankheiten zu schaffen machen, wie Parasiten oder die Vogelgrippe.
Und auch der Mensch. Oft will er uns loswerden, vergrämt oder bejagt uns. Oder zerstört unseren Lebensraum.

Wir Nebelkrähen können bis zu 15 Jahre alt werden.

Warum gibt es so viele Rabenvögel? Und stimmt das überhaupt?

Wie du bereits gelesen hast, tun sich Nebelkrähen gerne zu kleineren Gruppen zusammen.

Krähen schlafen im Winter zusammen auf Schlafbäumen

Besonders im Winter suchen wir Krähen Schlafbäume auf. Und durchmischen uns mit sehr großen Kolonien von Saatkrähen und Dohlen, die in riesigen Schwärmen zusammenleben. Darunter sind auch zahlreiche Wintergäste aus Russland und anderen nordöstlichen Brutgebieten, die nur den Winter in Deutschland verbringen. Krähen sind sehr sozial. Ein Leben und auch Übernachten in der Menge bietet uns Schutz vor Feinden.
Da sich die Kolonien gerne an bestimmten Bäumen sammeln und die Anzahl im Winter steigt, ist das Krähenaufkommen an diesen Orten und im Winter natürlich recht hoch. Dafür findet man sie andernorts aber kaum.

Tagsüber schwärmen wir Krähen umher und auch weiter aus. Du kannst uns dann auf Feldern, Äckern und in Parks und an Gewässern sehen. Es sind aber dieselben Individuen, die sich nachts an Massenschlafplätzen niederlassen.

Die Singletrupps

Außerdem gibt es viele Nebelkrähen, die gerade nicht brüten. Sie schließen sich zu mehreren Singles zusammen und sind heute vielleicht hier, morgen dort und dann wieder ein paar Kilometer weiter, weil sie umherstreunen. Und halten natürlich ständig über Rufe Kontakt.

Fokusimpulse – Entdeckerkarte Nebelkrähen im Park

Landflucht

Immer mehr Wildtiere und auch Rabenvögel wie Krähen und Elstern zieht es in die Städte. Würdest du nicht auch lieber den sicheren Schutz der Stadt wählen, wenn du wüsstest, dass du auf dem Land bejagt wirst und dir dort auch sonst das Leben schwergemacht wird? Du nur noch wenig Futter findest, keine Versteckmöglichkeiten mehr hast und es dort keine Bäume für dein Nest mehr gibt?

Fokusimpulse – Entdeckerkarte Nebelkrähe am Feldrand

Versiegelung und Nachverdichtung in der Stadt

Auch der Rückgang der Singvögel im Siedlungsgebiet kann auf den Menschen zurückzuführen sein. Vielleicht haben Menschen in deiner Siedlung Sträucher, Hecken oder Bäume entfernt, gibt es keine insektenfreundlichen Pflanzen (junge Vögel werden mit Insekten gefüttert) oder haben sich deine Nachbarn eine Katze zugelegt? Dann haben die Singvögel nun möglicherweise weniger Verstecke, Schlafplätze, Nahrung und sichere Nistmöglichkeiten – und verschwinden.

Fokusimpulse – Entdeckerkarte Nebelkrähe im Regen

Stimmt dein Eindruck?

Hast du den Eindruck, die Krähen hätten, besonders in deinem Stadtviertel, deiner Siedlung oder deinem Garten, zugenommen? Stimmt dieser Eindruck bei Betrachtung aller oben genannten Faktoren? Hast du das Verhalten von Krähen rund ums Jahr nicht berücksichtigt, könnte dieser Eindruck dich täuschen.

Krähen und Menschen ähneln sich

Von Mensch zu Mensch:

Es ist die Natur der Krähen, sich zusammenzutun und sich zu verständigen. Und damit sind sie uns Menschen doch eigentlich auch ganz schön ähnlich. Findest du nicht? Auch wir Menschen haben ein starkes Grundbedürfnis, zu einer Gruppe dazuzugehören. Wir brauchen soziale Kontakte, arbeiten zusammen, unterstützen und beschützen uns. Wir tauschen Wissen und Erfahrungen aus und teilen unsere Nahrung. Und laut sind wir auch. Und wenn wir ehrlich sind, machen wir noch viel mehr Lärm als Tiere, nämlich nahezu ständig und überall. Denkt da einer oder eine von uns daran, ob das die Wildtiere stören könnte?

Und sollten wir nicht aufhören, Tiere und Pflanzen in böse und gute Arten und Schädlinge und Nützlinge einzuteilen?

Fokusimpulse – Entdeckerkarte Nebelkrähe auf Nutztierweide

Jagd auf Nebelkrähen und Rabenkrähen

Ornithologen und Ökologen sind sich einig: Eine Bejagung von Krähenvögeln ist weder wissenschaftlich noch ökologisch gerechtfertigt. Es gibt also keinen vernünftigen Grund für die Bejagung und dennoch ist sie in vielen Bundesländern immer noch erlaubt. Noch erlaubt heißt in diesem Fall: Es werden nach wie vor Ausnahmegenehmigungen erteilt. Denn ein Gesetz, das es von vornherein erlaubt, irgendeine Vogelart zu bejagen, gibt es gar nicht (mehr). Somit ist auch die Tötung und Verfolgung von Nebelkrähen grundsätzlich erstmal verboten.
Laut EU-Vogelschutzrichtlinie stehen bereits seit 1979 alle europäischen Vogelarten unter Schutz. Laut Bundesnaturschutzgesetz stehen alle einheimischen Vogelarten unter Naturschutz. Ohne Ausnahmeregelungen gäbe es keine Bejagung. Für Ausnahmegenehmigungen müssen triftige Gründe aufgeführt werden. Im Jahr 2021 wurden eine halbe Million Rabenkrähen, Elstern und Eichelhäher gejagt. Ja, richtig gelesen: Sogar der Eichelhäher, der noch nicht mal für Lärm oder Dreck hinhalten kann, da er nicht mal in Kolonien lebt. In Bayern darf er immer noch bejagt werden. Trotz seiner wichtigen Rolle im Ökosystem.

Bejagung reduziert die Bestände nicht

Die Vergangenheit hat gezeigt, dass der Brutbestand an Rabenkrähen durch Bejagung zunahm. Da es unter Nebel- und Rabenkrähen viele herumstreunende Schwärme von Nichtbrütern gibt, rückten diese nach und füllten die Lücken auf, sobald Paare getötet wurden und Reviere frei wurden. Die Verluste wurden also ausgeglichen, teilweise sogar mit einer größeren Anzahl an Nachkommen.

Die Natur reguliert sich selbst

Die Populationsbiologie der Krähen lässt sich mit der Jagd nicht regulieren. Die Bestände regulieren sich selbst. Das heißt, es kann keine natürliche Überpopulation an Krähen geben, da nur eine bestimmte Anzahl an Revieren und damit Lebensräumen samt Nahrung und Brutplätzen zur Verfügung steht. Auch ist es möglich, dass nicht brütende Nebelkrähen Nester mit Eiern und Jungvögeln anderer Krähen ausräumen und zur Bestandsregulierung beitragen.

Verursacher Mensch

Krähen werden viele Dinge „in die Schuhe“ geschoben, für die der Mensch verantwortlich ist. Es heißt, die Krähen würden angeblich zu massiven Ernteschäden in der Landwirtschaft führen und für den Rückgang der Wiesenbrüter und Feldhasen, Großtrappen und Rebhühner verantwortlich sein.

Nichts davon konnte belegt werden. Dort, wo Krähen intensiv bejagt wurden, haben sich die Populationen der selten gewordenen Arten nicht erholt.

Hinzukommt, dass die großen Schwärme im Winter überhaupt keinen Einfluss auf Nester und Gelege haben können, da diese Krähenschwärme zur Brutzeit der Wiesenbrüter und Gartenvögel längst wieder abgeflogen sind.

Lebensraumzerstörung und Gifte

Es sind nicht die Krähen dafür verantwortlich, dass andere Vogelbestände zurückgehen. Die moderne intensive Landwirtschaft zerstört durch den Einsatz von Giften, Monokulturen und das Wegfallen von Randstreifen Lebensräume und Nester. Hasen und Rebhühner sind dadurch stark gefährdet.

Wenn du dich weiter über das Thema Jagd auf Wildtiere informieren möchtest, empfehlen wir dir die Website von Wildtierschutz Deutschland und die Petition gegen die Hobbyjagd von Wildtierschutz Deutschland.

Hintergrundwissen findest du auch unter den folgenden Links:
Website des Komitees gegen Vogelmord
Vortrag von Prof. Dr. Josef Reichholf zum Thema „Jagd reguliert nicht“
Buch „Rabenschwarze Intelligenz“ von Prof. Dr. Josef Reichholf*

Bereit für ein Draußenabenteuer in der Natur?

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Fokusimpulse – Maskottchen Kalea Schmetterling Natur-erleben-Touren
Fokusimpulse – Steckbrief Nebelkrähe

Steckbrief Nebelkrähe

Du kannst mich sammeln, ausdrucken und auf deinen nächsten Spaziergang mitnehmen. Vermutlich musst du gar nicht weit laufen, um mich zu entdecken. Ich warte schon vor deiner Haustür auf eine Nuss :-).
Klicke einfach auf den folgenden Button und lade dir meinen Steckbrief im PDF-Format kostenlos herunter.
Ein lautes „Kraaa-Kraaa“ und bis bald
deine gesellige Nebelkrähe

Fokusimpulse – Maskottchen Kalea Schmetterling Fernglas

Hast du mich schon mal in echt gesehen?

• Wo hast du mich in Deutschland beobachtet?
• Gibt es in deiner Stadt viele Nebelkrähen?
• Was habe ich in dem Moment gerade gemacht?
• Konntest du tolle Fotos von mir schießen?

Hinterlass uns gerne deine Antworten als Kommentar am Ende dieser Seite.

Fokusimpulse – Maskottchen Kalea Schmetterling Planet Erde Umweltschutz

Was uns noch wichtig ist!

Bitte achte bei deinen Draußenabenteuern immer auf ausreichend Abstand zu den Tieren, um sie in ihrem natürlichen Lebensraum nicht zu stören. Viele Tiere entdecken dich viel früher als du sie sehen kannst. Du kannst es ausprobieren, indem du dich im Park oder Wald einem Baum oder Gebüsch näherst, aus dem Vogelgesang zu hören ist. Kommst du der Stelle zu nah, passiert häufig Folgendes: Entweder verstummt der Gesang urplötzlich oder er schlägt mit einem Mal in einen Warnruf um. Dann bist du den Tieren wahrscheinlich schon zu sehr auf die Pelle gerückt. Wenn du dich jetzt wieder ein paar Meter von der Stelle entfernst, setzt das muntere Treiben meistens wieder ein.

Auch wenn Wasservögel (z. B. Enten, Schwäne) gerne nach Futter betteln, füttere sie bitte nicht! Sie benötigen unser menschliches Essen nicht zum Überleben. Im Gegenteil: Es schadet ihnen sogar. Zum einen enthält es nicht die benötigten gesunden Nährstoffe und zum anderen beeinträchtigt es die Wasserqualität der Seen und Bäche. Diese leidet extrem unter den Resten, die auf den Grund sinken, da der Sauerstoffgehalt der Gewässer sinkt. Stell dir einfach mal die Frage, ob du hundertmal an einem Tag mit Schokolade gefüttert werden willst und wie du dich fühlen würdest, wenn du in trübem Wasser leben müsstest? Wie gesund ist das wohl auf Dauer?

Fokusimpulse – Planet Earth Umweltverschmutzung

Bitte nimm deinen Müll immer wieder mit oder entsorge ihn an den extra dafür vorgesehenen Stellen, wenn du dein Picknick im Park, Wald oder am See beendest.

Bitte behandle Fauna und Flora immer mit Respekt. Wer weiß, wie lange wir die grünen Oasen und die Tiervielfalt noch erleben dürfen. In einer Beton- und Steinwüste wird es selbst für uns Menschen schwer zu überleben. Schließlich sorgen die vielen Pflanzen und Bäume für deinen Sauerstoff zum Atmen.

Jede gute Tat hilft, unseren blauen Planeten zu erhalten. Vielen lieben Dank dafür!

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Kalea, Checkliste und Unterstützung

Kalea, das Maskottchen der Fokusimpulse

Hallo, ich bin Kalea, das Maskottchen von Fokusimpulse!

Falls du mich noch nicht kennst, erfährst du hier mehr über mich.

Wie hat dir denn der Blogartikel von Karo und Mayk mit den tollen Fotos gefallen? Hast du Inspirationen für dein nächstes Draußenabenteuer bekommen? Damit dir deine Fotos gut gelingen, empfehle ich dir noch, die Checkliste für deinen Fotospaziergang von Karo und Mayk zu lesen, bevor du losziehst.
Schreib doch gerne ein paar nette Zeilen und schick deinen Kommentar am Ende dieser Seite ab.

Ich wünsche dir viel Spaß beim Lesen und Stöbern in der Fokusimpulse-Welt von Karo und Mayk.

Bis bald
deine Kalea

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