Fokusimpulse – Maskottchen Kalea Schmetterling Wissen

Mäusebussarde sind Standvögel und Kurzstreckenzieher. Ein großer Teil der mitteleuropäischen Mäusebussarde zieht weniger als 50 km vom Brutrevier weg. Die meisten Mäusebussarde bleiben das ganze Jahr über in ihrem Revier.
Im Winter kommen einige Wintergäste aus Skandinavien hinzu.

Hättest du gedacht, dass bei uns in Deutschland sogar über die Hälfte des mitteleuropäischen Bestandes der Mäusebussarde lebt?
Auch in Berlin triffst du mich häufig an. Nach dem Habicht bin ich der zweithäufigste Greifvögel, den du in der Hauptstadt beobachten kannst.

Fokusimpulse – Entdeckerkarte Mäusebussard im Baum

Wie sieht ein Mäusebussard aus?

Während du andere Vögel schon auf den ersten Blick gut an ihrer Gefiederfärbung erkennen kannst, ist das bei mir nicht so leicht. Das Gefieder von uns Mäusebussarden ist nämlich sehr variabel gefärbt. Das heißt, es gibt verschiedene Färbungen, die auch Morphen genannt werden. Je nach Individuum kann das Gefieder schwarzbraun bis fast reinweiß sein. Dazwischen sind verschiedene Übergangsformen möglich. Eine grobe Einteilung ist hell, dunkel, intermediär.

Fokusimpulse – Entdeckerkarte Mäusebussard mit heller Morphe

Alle Morphen haben einen Brustlatz, der das Brustgefieder vom Bauchgefieder abgrenzt. Der Latz kann dunkel einfarbig, dunkel längsgestreift (bei jungen Mäusebussarden) oder quergebändert (bei alten Mäusebussarden) sein.
Meine Unterseite ist braun-weißlich gefleckt bis gebändert.
Durch meine Färbung bin ich ziemlich gut getarnt.

Kalea, das Maskottchen der Fokusimpulse
Kalea, das Maskottchen der Fokusimpulse
Fokusimpulse – Entdeckerkarte Mäusebussard

Ich wirke ziemlich groß, rundlich und kompakt. Besonders mein Kopf und Hals sind breit.
Ich habe lange, breite, helle Flügel mit einer Bänderung, die du besonders gut im Flug erkennen kannst. Meine Flügelspitzen sind schwarz und die Endbinde an meinen Schwanzfedern ist dunkel. Darüber hinaus habe ich einen kurzen, breiten Schwanz. Wenn ich sitze, kannst du erkennen, dass die Spitze meiner Flügel meine Schwanzspitze erreicht.

Fokusimpulse – Entdeckerkarte Mäusebussard auf Ansitz

Lassen sich Mäusebussardmännchen und Mäusebussardweibchen unterscheiden?

Die Weibchen sind größer und schwerer als Männchen, aber das lässt sich nur im direkten Vergleich gut erkennen.

Wie sehen junge Mäusebussarde aus?

Mäusebussardküken lassen sich nur schwer von den Küken anderer Greifvögel unterscheiden. Sie sind hellgrau und haben Flaumfedern. Die Körperteile, die ungefiedert sind, sind direkt nach dem Schlüpfen hellrosa und noch nicht gelb wie bei den Altvögeln.

Junge Mäusebussarde sehen ihren Eltern ähnlich. Ihre Flügel und die Schwanzunterseite sind jedoch noch nicht schwarz umrandet. Außerdem ist ihre Iris heller als die der Altvögel. Der Brustlatz ist deutlich längsgestreift und nicht quergebändert. Die Flügel wirken kurviger.

Wo kann man Mäusebussarde beobachten?

Du findest mich vor allem in Parks, auf Friedhöfen und in Straßenbäumen. Auch an Waldrändern halte ich mich gerne auf, wenn es dort genügend Brachen, Grünland, Feldränder, Äcker, Feuchtgebiete, Moore oder Heide in der Umgebung gibt. Große Waldgebiete hingegen meide ich.

Fokusimpulse – Entdeckerkarte Mäusebussard auf einem Ansitz

Was frisst ein Mäusebussard?

Greifvögel ernähren sich von frischem Fleisch, das sie erbeuten. Wir Mäusebussarde sind Kleinsäugerjäger. Mit unseren messerscharfen Krallen jagen wir Mäuse, aber auch Ratten, junge oder verletzte Hasen und Kaninchen sowie Eichhörnchen und Maulwürfe. Darüber hinaus fressen wir auch Frösche, Kröten, Eidechsen, Blindschleichen, Lurche, Regenwürmer, Insekten und Aas. Einige von uns fressen auch Fasane und damit Beutetiere, die fast so schwer sind wie wir selbst.

Fokusimpulse – Entdeckerkarte Mäusebussard

Kleine Beutetiere können wir übrigens komplett verschlingen. Die Verdauungssäfte in unserem Magen lösen die Nahrung auf. Die Haare und Federn unserer Beute sind jedoch unverdaulich. Diese spucken wir als Gewölle aus.
Der Mäusebussard zählt zu den wichtigen Regulatoren im Ökosystem.

Wie und wo jagt der Mäusebussard?

Ich nutze verschiedene Jagdstrategien, um mich an veränderte Bedingungen und die Verfügbarkeit von Beute in meiner Umgebung anzupassen. So jage ich nicht nur direkt am Boden, sondern auch aus der Luft oder von einem Ansitz aus.

Meine Nahrung finde ich nicht im Wald, sondern in offenen Landschaften mit Wiesen, Äckern und Getreidefeldern. Mein Revier kann bis zu 2 Quadratkilometer groß sein.

Ich packe meine Beute mit meinen Krallen. Größere Beutetiere und Aas zerreiße ich mit meinem Hakenschnabel.

Fokusimpulse – Entdeckerkarte Mäusebussard

Jagd am Boden

Mithilfe dieser Jagdmethode suche ich nach Fröschen, Regenwürmern, großen Insekten und Nagetieren. Ist ein Feld frisch gemäht, zieht das stets viele Vögel an und natürlich auch uns Mäusebussarde. Denn die Mäharbeiten scheuchen unsere Beutetiere auf oder töten sie sogar. Wenn dort viel zu fressen zu finden ist, kannst du dort auch schon mal 20 bis 30 Mäusebussarde beobachten. Die Strohballen nutzen wir außerdem gerne als Ansitz, um das Treiben gut im Blick zu haben und darauf in Ruhe unsere Beute zu verzehren. Auch in Stadtparks kannst du Mäusebussarde gelegentlich dabei beobachten, wie sie am Boden nach Regenwürmern oder anderen Tieren suchen.

Auf den frisch gemähten Getreidefeldern, Weiden oder Wiesen siehst du darüber hinaus auch Graureiher, Weißstörche und Rotmilane. Unter uns Vögeln gibt es dann oft eine Rangordnung, die festlegt, wer die besten Happen bekommt oder zuerst fressen darf.

Fokusimpulse – Entdeckerkarte Mäusebussard am Boden

Jagd aus der Luft

Ähnlich wie der Turmfalke können auch Mäusebussarde rütteln. Wenn ich etwas aus der Luft erspäht habe, bleibe ich in der Luft stehen und schlage schnell mit den Flügeln. Dann lege ich die Flügel pfeilartig an und schieße fast senkrecht auf meine Beute zu. Im Sturzflug erreiche ich eine Geschwindigkeit von bis zu 80 km/h. Um rechtzeitig abbremsen zu können, breite ich meine Flügel und Schwanzfedern aus.

Fokusimpulse – Entdeckerkarte Mäusebussarde im Rüttelflug

Thermik

Besonders zur Mittagszeit kannst du uns Mäusebussarde gut dabei beobachten, wie wir in einer Höhe von 20 bis 80 Metern große Kreise am Himmel ziehen. Wir nutzen die Thermik und kreisen so bei gutem Wetter schon mal stundenlang über dem Wald, Wiesen, Feldern oder auch großen Parkanlagen.
Durch dieses geschickte Ausnutzen von Aufwinden verringern wir unseren Energiebedarf, denn wir können über größere Entfernungen einfach so dahinsegeln. 

Fokusimpulse – Entdeckerkarte Mäusebussard in der Luft

Scharfe Augen

Warum können Mäusebussarde und andere Vögel Mäuse eigentlich auch aus großer Höhe so gut erkennen? Wir können UV-Licht wahrnehmen und sehen daher auch die Urin- und Kotspuren der Mäuse, sogar im Dämmer- und Gegenlicht. So wissen wir genau, wo sich unsere Beute aufhält.

Wie erkennt man den Mäusebussard beim Kreisen?

Wenn du einen Vogel hoch oben am Himmel siehst, achte zunächst mal auf seine Flügel und seinen Schwanz.

Ich habe breite, gerade Flügel, die zur Spitze hin abgerundet und leicht nach vorne gewinkelt sind.
Mein Schwanz ist viel kürzer als meine Flügel breit ist. Außerdem ist mein Schwanz beim Kreisen oft gefächert.

Fokusimpulse – Entdeckerkarte Mäusebussard in der Luft

Krähen und Mäusebussarde

Was du auch recht häufig beobachten kannst, sind Nebel- oder Rabenkrähen, die fliegende oder sitzende Mäusebussarde angreifen. Meist kommen die Krähen sogar zu mehreren, um uns zu vertreiben oder uns das Futter abzutrotzen. Auch andere Krähenvögel wie Elstern können uns belästigen. Diese Plagegeister!

Ich kann dir sagen, es lohnt sich immer zu schauen, was denn los ist, wenn du lautes Krähengezeter hörst.

Fokusimpulse – Entdeckerkarte Nebelkrähe greift Mäusebussard an
Fokusimpulse – Entdeckerkarte Mäusebussard, Nebelkrähen und Elster

Ansitzjagd

Bei dieser Jagdmethode hast du einen Mäusebussard sicher schon mal beobachtet. Auch wenn du in dem Moment vielleicht nicht wusstest, um welchen Vogel es sich gehandelt hat. Ich sitze nämlich gerne auf Bäumen, auf Zaunpfosten und vor allem gerne an Straßenrändern von Autobahnen und Landstraße. Das kannst du besonders gut im Winter beobachten. Zum einen erkennst du mich dann besser, weil die Bäume kahl sind, zum anderen wähle ich diese Jagdmethode dann besonders oft. Die Jagd aus dem Flug heraus kostet uns Vögel mehr Energie als die Ansitzjagd und die Chance auf fette Beute auf und an der Straße ist im Winter besonders groß. Ich warte dort nämlich auf tierische Verkehrsopfer! Zudem ist es an diesen Stellen wärmer und der Schnee taut an den Straßenböschungen schneller weg. Dadurch habe ich gute Sicht und gute Chancen auf Beute, da in den Wiesenstreifen nahe den Straßen besonders viele Mäuse leben. Leider werden bei dieser Jagdstrategie aber auch einige von uns Mäusebussarden selbst schneller zum Verkehrsopfer.

Fokusimpulse – Entdeckerkarte Mäusebussard auf einem Ansitz

Auf Feldern oder an ihren Rändern sieht man außerdem oft künstlich geschaffene Sitzwarten. Diese sollen die Mäusebussarde in die Feldflur locken.

Wohnst du auf dem Land und möchtest du den Mäusebussarden im Winter helfen, kannst du auch selbst Ansitzmöglichkeiten für Greifvögel schaffen, so zum Beispiel in der Nähe der Scheune.
Im Winter stärken wir uns auch an Beuteresten, die größere Säugetiere wie Fuchs oder Wolf übriglassen.

Ruf der Mäusebussarde

Auch an meinem Ruf, einem hohen, fast miauenden, lang gezogenen „Wijeä“ oder „Hiäää!“ kannst du mich gut erkennen. Zumindest dann, wenn dich nicht gerade ein Eichelhäher oder Star auf den Arm nimmt. Wieso das? Diese beiden Arten sind bekannt dafür, dass sie andere Vögel hervorragend imitieren können. Hörst du meinen Ruf, schau also lieber mal genau hin, ob da nicht ein Star oder Eichelhäher in der Nähe zu sehen ist.
Wenn ich beunruhigt bin oder oder andere warnen möchte, ist mein Ruf noch etwas schärfer und klingt eher wie ein „Pijääh“.
Im Winter bin ich wenig zu hören, aber zu anderen Jahreszeiten dauert es wirklich nicht lange, bis du meinen Ruf bei einem längeren Spaziergang am Waldrand, im Park oder in der Feldflur hörst.
Wenn du in den Landschaftsschutzgebieten am Berliner Stadtrand oder in großen Berliner Parks wie dem Großen Tiergarten oder dem Schlosspark Schönhausen unterwegs bist, triffst du früher oder später auf jeden Fall einen Mäusebussard.

Fokusimpulse – Entdeckerkarte Rufender Mäusebussard

Balzzeit und Brutzeit der Mäusebussarde

Balz der Mäusebussarde

Im Februar kannst du unsere Balz am Himmel beobachten. Wenn du zwei kreisende Bussarde am Himmel siehst, die etwas waghalsige Flugmanöver zu absolvieren scheinen, dann ist das ein Paar. Wir kreisen dann erst hoch in der Luft, stürzen plötzlich ab und nach etlichen Metern fangen wir uns wieder.
Mit diesen spektakulären Balzflügen markieren wir unser Revier und vertreiben wir Artgenossen, die vorbeifliegen.
Mäusebussardpartner sind oft ihr ganzes Leben lang zusammen.

Fokusimpulse – Entdeckerkarte Mäusebussarde bei der Balz

Brutzeit der Mäusebussarde

Wo brüten Mäusebussarde?

Wir Mäusebussarde errichten unseren Horst auf einem hohen Laubbaum in Waldrandnähe.
Warum wir so weit oben brüten? Von hier aus haben wir nicht nur eine gute Übersicht, sondern sind wir auch besser geschützt. Tiere, die weder fliegen noch gut klettern können, können unser Nest nicht erreichen und uns also nicht gefährlich werden.
Bei der Art des Baumes sind wir nicht so wählerisch. Auch in Parks, auf Friedhöfen oder sogar in Hofbäumen und in Gewerbegebieten brüten Mäusebussarde, manchmal auch in kleinen Baumgruppen oder -reihen. Manche von uns bauen ihren Horst sogar auch auf einem Mast.

Wir bauen entweder ein neues Nest oder bessern unser Nest aus dem letzten Jahr aus. Unser Horst besteht aus Ästen und Zweigen. Wir polstern das Nest mit Federn, Haaren und Moos. Von außen tarnen wir es mit frischen grünen Zweigen. Das Nest hat einen Durchmesser von 80 cm.
Während der Brutzeit bessert das Männchen das Nest ständig aus. Sobald unsere Küken geschlüpft sind, erhöhen wir den Rand des Nestes. So können wir die Kleinen noch besser vor Beutegreifern und Witterungseinflüssen schützen.

Wann brüten Mäusebussarde?

In Deutschland brüten etwa 100.000 Mäusebussarde pro Jahr.
Wir Mäusebussarde werden ab dem zweiten Jahr geschlechtsreif. Unsere erste Brut findet aber oft erst im Alter von vier bis fünf Jahren statt. Denn erst dann haben wir ausreichend Lebenserfahrungen gesammelt.

Wir Mäusebussarde brüten in der Zeit von März bis Juli. Wir brüten nur ein Mal pro Jahr und das Weibchen legt 2 bis 4 Eier. Die Anzahl der Eier hängt vom verfügbaren Nahrungsangebot ab. In Jahren, in denen es viele Mäuse gibt, werden mehr Eier gelegt. Die Eier werden 34 Tage bebrütet. Hierfür ist fast nur da Weibchen zuständig. Sind die Küken geschlüpft, dauert es noch 5 Wochen, bis die kleinen Nestlinge flügge sind. Sie werden in den ersten zwei Wochen vor allem vom Weibchen gehudert, da das Männchen Futter herbeifliegt. In dieser Zeit kannst du die Bettelrufe („Piij piij“) der Jungen hören.

Fokusimpulse – Entdeckerkarte Mäusebussardküken im Nest

Bis die Jungvögel richtig fliegen können, dauert es 3 bis 4 Monate. Sobald Arm- und Handschwingen zu wachsen beginnen, beginnen die Kleinen, mit ersten Flugübungen ihre Flugmuskeln zu trainieren.
Auch das Jagen müssen sie von uns Eltern erst lernen, weshalb wir die Kleinen noch mehrere Wochen füttern.
Sobald die Jungvögel selbstständig sind, ziehen sie aus dem Revier der Eltern ab.

Feinde und Alter des Mäusebussards

Wir Mäusebussarde können bis zu 25 Jahre alt werden, aber dieses Alter erreichen nicht viele von uns. Von unserem Nachwuchs wird nur die Hälfte drei Jahre oder älter.

Zu unseren tierischen Feinden zählen Adler, Uhu, Habicht, Kolkrabe, Krähen, Marder, Fuchs und Wildkatze. Die meisten dieser Feinde haben es auf die Eier und unsere Jungvögel abgesehen.

Der größte Feind der Mäusebussarde ist der Mensch. In den letzten drei Jahrzehnten hat unser Bestand zwar zugenommen, da wir nicht mehr bejagt, vergiftet oder abgeschossen werden dürfen. Es gibt aber leider weiterhin Menschen, die uns und andere Greifvögel illegal verfolgen.

Unser größtes Problem ist jedoch die menschliche Zerstörung unserer Lebensräume. Durch die Intensivierung der Landwirtschaft gibt es nicht nur viele Maisfelder, die für die meisten Vögel nutzlos ist. Die auf Feldern eingesetzten Pestizide gefährden alle Tiere. Bei der Jagd wird Munition mit Blei eingesetzt. Wir Mäusebussarde stehen wie alle Greifvögel am Ende der Nahrungskette. Gifte reichern sich in den Tieren oder dem Aas an, das wir fressen und vergiften oder töten somit auch uns. Gleiches gilt für ausgelegtes Rattengift. Rattengift tötet nicht nur Ratten und ist schon allein deswegen keine geeignete Lösung, um Ratten zu vertreiben.

Mäusebussarde verenden darüber hinaus auch im Straßenverkehr, an Fensterscheiben oder Windkraftanlagen.

Fokusimpulse – Entdeckerkarte Mäusebussard mit Sender und Ring

Forschungsprojekt Mäusebussard

In Berlin läuft derzeit über mehrere Jahre ein Forschungsprojekt der Wildvogelstation des NABU und des Leibniz-Instituts für Zoo- und Wildtierforschung (IZW) an Mäusebussarden. Mit modernsten Methoden in Form von Sendern und Kameras, mit denen einige Mäusebussarde versehen werden, sowie von Blutproben und Kameras in den Nestern soll herausgefunden werden, wie wir Mäusebussarde uns an die Großstadt anpassen. Die Menschen möchten unter anderem erforschen, welche Ansprüche wir an den Lebensraum haben, wovon wir uns und unseren Nachwuchs ernähren, welche Einflüsse Nagetiergifte auf uns haben, wohin die Jungvögel fliegen, sobald sie das Elternrevier verlassen haben und welche Gefahren, aber auch welche Chancen das Leben in der Stadt für uns birgt. Das Forschungsprojekt hat das Ziel, Lebensräume für Greifvögel nachhaltig zu schützen.

Auch in anderen deutschen Städten gibt es ähnliche Forschungsprojekte.

Fokusimpulse – Entdeckerkarte Steckbrief Mäusebussard

Steckbrief Mäusebussard

Du kannst mich sammeln, ausdrucken und auf deinen nächsten Spaziergang mitnehmen. Vielleicht entdeckst du mich ja schon bald auf einem Baum sitzend oder hoch am Himmel kreisend.
Klicke einfach auf den folgenden Button und lade dir meinen Steckbrief im PDF-Format kostenlos herunter.
Ein lautes „Hijäh“ und bis bald
dein Mäusebussard

Fokusimpulse – Maskottchen Kalea Schmetterling Fernglas

Hast du mich schon mal in echt gesehen?

• Wo hast du mich in Deutschland beobachtet?
• Gibt es in deiner Stadt viele Mäusebussarde?
• Was habe ich in dem Moment gerade gemacht?
• Konntest du tolle Fotos von mir schießen oder war ich etwas zu weit?

Hinterlass uns gerne deine Antworten als Kommentar am Ende dieser Seite.

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Fokusimpulse

Natur erleben mit Karo und Mayk

Fokusimpulse – Maskottchen Kalea Schmetterling Planet Erde Umweltschutz

Was uns noch wichtig ist!

Bitte achte bei deinen Draußenabenteuern immer auf ausreichend Abstand zu den Tieren, um sie in ihrem natürlichen Lebensraum nicht zu stören. Viele Tiere entdecken dich viel früher als du sie sehen kannst. Du kannst es ausprobieren, indem du dich im Park oder Wald einem Baum oder Gebüsch näherst, aus dem Vogelgesang zu hören ist. Kommst du der Stelle zu nah, passiert häufig Folgendes: Entweder verstummt der Gesang urplötzlich oder er schlägt mit einem Mal in einen Warnruf um. Dann bist du den Tieren wahrscheinlich schon zu sehr auf die Pelle gerückt. Wenn du dich jetzt wieder ein paar Meter von der Stelle entfernst, setzt das muntere Treiben meistens wieder ein.

Auch wenn Wasservögel (z. B. Enten, Schwäne) gerne nach Futter betteln, füttere sie bitte nicht! Sie benötigen unser menschliches Essen nicht zum Überleben. Im Gegenteil: Es schadet ihnen sogar. Zum einen enthält es nicht die benötigten gesunden Nährstoffe und zum anderen beeinträchtigt es die Wasserqualität der Seen und Bäche. Diese leidet extrem unter den Resten, die auf den Grund sinken, da der Sauerstoffgehalt der Gewässer sinkt. Stell dir einfach mal die Frage, ob du hundertmal an einem Tag mit Schokolade gefüttert werden willst und wie du dich fühlen würdest, wenn du in trübem Wasser leben müsstest? Wie gesund ist das wohl auf Dauer?

Fokusimpulse – Planet Earth Umweltverschmutzung

Bitte nimm deinen Müll immer wieder mit oder entsorge ihn an den extra dafür vorgesehenen Stellen, wenn du dein Picknick im Park, Wald oder am See beendest.

Bitte behandle Fauna und Flora immer mit Respekt. Wer weiß, wie lange wir die grünen Oasen und die Tiervielfalt noch erleben dürfen. In einer Beton- und Steinwüste wird es selbst für uns Menschen schwer zu überleben. Schließlich sorgen die vielen Pflanzen und Bäume für deinen Sauerstoff zum Atmen.

Jede gute Tat hilft, unseren blauen Planeten zu erhalten. Vielen lieben Dank dafür!

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Tipps von Kalea

Hallo, ich bin Kalea, das Maskottchen der Fokusimpulse!

Kalea, das Maskottchen der Fokusimpulse

Falls du mich noch nicht kennst, erfährst du hier mehr über mich.

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Weitere interessante Blogartikel mit tollen Tieren habe ich dir gleich nachfolgend aufgelistet. Schau doch einfach mal rein. Ich wünsche dir viel Spaß beim Lesen und Stöbern in der Fokusimpulse-Welt von Karo und Mayk.

Bis bald
deine Kalea

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